BIOGRAFIEN (ursprünglich)

Dr. Anna Kaminsky, geboren in der DDR, 1993 Promotion „Sprache in der Politik. Die Analyse politischer Texte des katalanischen Nationalismus 1898-1917“; 1993 bis 1998 Mitarbeit in verschiedenen Forschungs- und Ausstellungsprojekten u. a. am Berliner Institut für vergleichende Sozialforschung, Universität Münster, Gedenkstätte Sachsenhausen; seit 1998 wissenschaftliche Mitarbeiterin, seit 2001 Director/Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Publikationen zu verschiedenen Themen der Alltags- und Konsumgeschichte sowie Erinnerungskultur. 2017 erschien ihr Buch „Frauen in der DDR“ im Christoph-Links-Verlag Berlin.

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Anne Martin, *1985 in Erfurt, ist Musikwissenschaftlerin und studierte an der Universität Leipzig. Ihre Profession allerdings liegt seit jeher in der Bühnenbranche als Jazz-Sängerin, Traurednerin, Veranstalterin und Moderatorin.

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Arndt Ginzel kam 1972 in Spremberg zur Welt, verbrachte seine Kindheit in Bautzen und lebt heute in Leipzig. Mit zwei Partnern betreibt er das Journalistenbüro Ginzel Kraushaar Datt. Ginzel arbeitet u. a. für das ARD-Magazin „Fakt“ und das ZDF-Magazin „Frontal 21“. Als Autor recherchierte und schrieb er für die Wochenzeitung „Die Zeit“ und das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Illustration: Schwarwel

Bernd Stracke … Bio

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Clara Manz … Bio

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Als Teenager und Twen spielt Diane Weigmann in den 1990er Jahren Gitarre in der legendären Mädchenband Lemonbabies, mit der sie vier Alben veröffentlicht und Europaweit tourt. Seit den 2000er Jahren feiert sie Erfolge mit ihren deutschsprachigen Solo-Alben inklusive dem Top20 Charts-Hit „Das Beste“. Bereits zu diesem Zeitpunkt ist sie auch außerhalb der eigenen Bandaktivitäten gern gesehener Gast etlicher Musiker ihrer Zeit. Du kennst ihre Stimme von Gastgesängen für Die Ärzte oder Bela B. Aber viel mehr noch wusste sich die Musiklandschaft Dianes größter Stärken anzunehmen: dem Schreiben von Liedern und der Schnörkellosigkeit sowie Punktgenauigkeit ihrer Texte. Und dem, was sie beim Zuhörer auslösen. So kam es, dass Diane eine der beliebtesten Songwriterinnen ihrer Generation wurde. Sie textet und komponiert mit und für namhafte Künstler und Bands im Pop-Bereich und moderneren Schlager. Singt, schreibt und produziert im Team mit 3Berlin im Familien- und Kinderbereich genau wie Musik für Film und Fernsehen. Sie selbst sagt über sich, dass sie über das Leben, das Lieben und das Loslassen schreibt. Über das, was Menschen ausmacht, sie beeinflusst und prägt.

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Editha Kentrup-Bentzien … Bio

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Frank Pasic, Jahrgang 1971, von Hause aus Jurist, ist dann aber über einen Umweg ins Krematorium gekommen, wo es ihm wider Erwarten gefallen hat. Er ist (Mit-)Gründer der FUNUS Stiftung, die sich für einen offenen Umgang mit dem Tod, der Trauer sowie der Kultur des Bestattens und des Abschiednehmens einsetzt.

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Heidrun Strauß, geboren 1957 in Otterwisch (heute Landkreis Leipzig), verheiratet, eine Tochter. Nach dem Abitur Studium der Außenwirtschaft in Berlin, Tätigkeiten bei Interpelz in Leipzig und Sachsenpelz in Naunhof; nach der Wende und bis heute Beamtin. Wohnhaft immer noch in einem kleinen Dorf im Leipziger Umland.

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Holger Kulick, Journalist. Zwischen 1983 und 1993 Autor und Redakteur der damaligen ZDF-Sendereihe „Kennzeichen D“ über Deutsch-Deutsches aus Ost und West und danach für das ARD-Magazin „Kontraste“. Seit 2002 aus Frust über zu viel Schwarzweißfernsehen nur noch Onlinejournalist, zunächst für Spiegel Online, zuletzt für die Stasi-Unterlagen-Behörde und die Bundeszentrale für politische Bildung mit dem Schwerpunkt Diktaturforschung und Aufarbeitung (z. B. www.bpb.de/stasi). Durch sehr viel Verwandtschaft in der DDR von Kind auf wandernd zwischen beiden Welten, das hält sein Interesse am Thema bis heute wach.

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Dr. Jessica Bock studierte Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Leipzig. Sie promovierte über die ostdeutsche Frauenbewegung von 1980 bis 2000 am Beispiel Leipzigs. Seit 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Digitalen Deutschen Frauenarchiv.

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Julia Cruschwitz studierte Kommunikationswissenschaften, Hispanistik und Literaturwissenschaften und ist seit 2003 als freie Autorin fürs Fernsehen tätig. Für ihre Beiträge wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

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Juliane Streich wurde 1983 in Ost-Berlin geboren, erlebte eine Großstadtkindheit samt Kleingarten und eine Pubertät zwischen Punk und Pop. Nach Auslandsaufenthalten in Prag und Dublin landete sie in Leipzig. Hier arbeitet sie bei MDR Kultur und ttt in der Onlineredaktion und schreibt als freie Autorin für diverse Medien über Kultur und Gesellschaft. Der Guardian nannte sie „one of Europe‘s leading critics“, außerdem gewann sie einen Pokal als „lustigste Reporterin Leipzigs“. Zudem ist sie Herausgeberin der „These girls“-Buchreihe über feministische Musikgeschichte.

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Lars Tunçay blickt als freischaffender Filmjournalist leidenschaftlich auf die Leinwand und dahinter. Für den MDR ist er als Hörfunk-Redakteur tätig, für den Kreuzer Leipzig als Kinokritiker. Daneben moderiert er Publikumsgespräche mit Filmschaffenden und lädt einmal im Monat zum Filmriss Filmquiz in die Moritzbastei.

Linus Volkmann lebt in Frankfurt, er ist Buchautor und Musikjournalist. Seine Texte, Rants und Clips finden sich unter anderem bei arte, VICE, WDR, Titanic oder Spiegel online. Zudem konzipiert er Beiträge für Jan Böhmermanns „Neo Magazin Royale“. Seine Story „Eier aus Stahl – Max Giesinger und die deutsche Industriemusik“ erhielt den Grimme-Preis. Aktuell ist er auf Bühnen unterwegs mit seinem Programm „Na, Bravo! Linus Volkmann liest aus Jugendmagazinen der letzten 30 Jahre“.

Manja Präkels ist 1974 in Zehdenick/Mark geboren, Autorin, Musikerin, Sängerin und in der Gedankenmanufaktur Hauptverantwortliche für alle Tonproduktionen. Von 1993 bis 1997 arbeitete sie als Journalistin für die Märkische Allgemeine Zeitung. Sie studierte Philosophie, Soziologie und Osteuropäische Geschichte, arbeitete als Puppenspielerin für ein fahrendes Theater und gründete 2001 das Erich Mühsam Fest und die Band Der Singende Tresen.
2004 erschien ihr erster Gedichtband Tresenlieder, 2005 die erste offizielle CD des „Singenden Tresens“. Seit 2002 entstanden mehrere Liedtheater-Programme und Stücke für Kindertheater mit Co-Autor Markus Liske, mit dem sie seit 2009 auch die „Gedankenmanufaktur WORT & TON“ betreibt. 2010 eröffnete sie in diesem Rahmen als Mani Urbani eine „Werkstatt für experimentelle Poesie”.
Für den Verbrecher Verlag stellte sie mit Markus Liske das Erich-Mühsam-Lesebuch „Das seid ihr Hunde wert“ (2014) und den Band „Vorsicht Volk! Oder: Bewegungen im Wahn?“ (2015) zusammen. Zwischen August 2015 und Mai 2016 erschien in der taz ihr Fortsetzungsroman „Im Anwohnerpark“. Ende Juli 2017 folgte ihr Roman-Debüt zwischen zwei Buchdeckeln: „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß”.
Manja Präkels erhielt für diesen Roman den Anna Seghers-Preis 2018. Das Buch wurde zudem mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet.

Markus Kavka, *1967, ist Moderator, Autor und DJ aus Berlin. Nach seinem Studium der Theater- und
Kommunikationswissenschaften in Erlangen führte ihn sein Weg ins Fernsehen zu den Musiksendern VIVA und VIVA2, später MTV, wo er mit Sendungen wie den „MTV News“ zu einem der bekanntesten Gesichter avancierte. Nach MTV war er mit der Interview-Doku „Number One“ bei Kabel Eins und ZDFkultur zu sehen sowie als Fußball-Moderator bei RTL NITRO. Seit 2014 ist er Moderator des Kurzfilm-Magazins „Unicato“ beim MDR, seit 2015 ist er auch regelmäßig bei „Deluxe Music“ zu sehen und seit 2024 macht er die Podcasts „11 Leben – Die Welt von Lothar Matthäus“ und „Fuck You Very Very Much” (mit Jennifer Weist). Seit Ende der 1990er ist Markus auch regelmäßig als DJ unterwegs. Überdies ist er als Autor tätig. Sein Buch „Markus Kavka über Depeche Mode“ wurde 2020 im KiWi Verlag veröff entlicht und gemeinsam mit Elmar Giglinger erschien ihr neuer Spiegel-Bestseller „MTViva liebt dich!“ 2023 bei Ullstein. Er unterstützt aktiv die gemeinnützigen Organisationen „Freunde fürs Leben“ und „Junge Helden“.

Michael Kraske, geboren 1972, ist Journalist und Autor von Sachbüchern sowie Romanen und lebt in Leipzig. Er schreibt Reportagen und Porträts und interviewt für die ZEIT, SPON, MDR, National Geographic. Außerdem ist er Radio- und TV-Experte für WDR, MDR, Bayerischer Rundfunk, Deutschlandfunk und Phoenix. Sein politisches Sachbuch „Der Riss – Wie die Radikalisierung im Osten unser Zusammenleben zerstört“ (Ullstein 2020) stand auf der Bestenliste von DIE ZEIT, ZDF und Deutschlandfunk Kultur und wurde mit dem renommierten Spezialpreis der Otto-Brenner-Stiftung für kritischen Journalismus ausgezeichnet. Weitere Bücher: „Tatworte – Denn AfD & Co. meinen, was sie sagen“ (Ullstein 2021) sowie als Mit-Herausgeber „Demokratie braucht Rückgrat – Wie wir unsere offene Gesellschaft verteidigen.“ (Ullstein 2021). Aktuell: „Angriff auf Deutschland: Die schleichende Machtergreifung der AfD“ mit Dirk Laabs (C.H.Beck 2024)

Mona Herdmann, 1977 geb., 1994 Flucht aus dem thüringischen Dorf. Seit 1999 in Leipzig. Fand Antworten in den Werken von Beckett, Kantor und Marie-Luise Fleißer. Koordiniert gegenwärtig das Beratungszentrum Ess-Störungen (BEL) in Leipzig.

Nancy Nilgen, geboren 1982 in Naumburg/Saale. Sie studierte in Leipzig Kulturwissenschaften und Neuere Geschichte und verfasst aktuell ihre Doktorarbeit zur Geschichte der Koch- und Ernährungsgewohnheiten in der DDR.

Renate Meitsch, geb. 1946 in Gotha/Thüringen, Umsiedelung nach Leipzig, 1952-1960 POS, 1960-1964 EOS, 1964/65 DHfK Leipzig (zwei Semester Studium Fachrichtung Volkssport), 1965-1971 Universität Leipzig Medizinstudium, 07/1967 Geburt Tochter, 08/1968 Geburt Sohn, 1971-1977 Facharztausbildung Radiologie am Klinikum St. Georg Leipzig, ab 1986 tätig in der Strahlentherapie St. Georg, seit 2009 Ruhestand.

Ronald Galenza, geb. in Berlin-Ost, Journalistik-Studium Leipzig, Putze in der Ev. Kirche, Punk-DJ, Musikus bei Jugendradio DT 64, heute Kultur-Redakteur bei Radio Fritz, Autor und Herausgeber unzähliger Beiträge und Bücher über Jugend und Subkulturen. www.beat-poet.de

Dr. Sabine Bamberger-Stemmann … Bio

Sandra Strauß, *1978 in Grimma, arbeitet und lebt in Leipzig. Geschäftsführerin und Produzentin, Studio-, Verlags- und Vertriebsleiterin von Glücklicher Montag sowie verantwortlich für Redaktion, Presse, Promotion, Marketing und Management.

Schwarwel, *1968, arbeitet und lebt in Leipzig. Regisseur, Produzent, Illustrator, Comiczeichner, Karikaturist, Grafiker, Animator, Drehbuch-Autor, Storyboarder, Cutter, Art Director des Studios Glücklicher Montag, Schöpfer der Kultfigur Schweinevogel sowie Autor und Zeichner der Graphic Novels „Seelenfresser“ und „Gevatter“. Seine ersten Comicstrips veröffentlichte Schwarwel 1988 und seitdem zeichnet er regelmäßig Comics, Cartoons, Karikaturen und Illustrationen für verschiedene Zeitschriften, Magazine, Verlage und Auftraggeber aus Wirtschaft, Verwaltung, Kreativ- und Musikbranche – wie z. B.: MDR Kripo live, MDR Exakt, MDR Fakt, Ernst Klett Verlag, Westermann, Cornelsen, Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, Flamarium, FUNUS Stiftung und viele weitere. Von 1993 bis 2011 war er Art Director der Die Ärzte, für die er bis auf eine Ausnahme alle Album- und Singlecover und so ziemlich alle Druck- und Weboptiken schuf.

Sebastian Krumbiegel, geboren 1966 in Leipzig, ist Musiker, Sänger in der Band Die Prinzen, als Solokünstler aktiv und als Autor. Von 1976 bis 1985 besuchte er den Thomanerchor und die Thomasschule zu Leipzig. Von 1987 bis 1991 studierte er an der Leipziger Musikhochschule Schlagzeug und Gesang.
Sebastian engagiert sich seit vielen Jahren gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus und tritt für Demokratie, Toleranz, Menschenrechte und Zivilcourage ein. 2012 wurde ihm dafür das Bundesverdienstkreuz verliehen. 2017 erschien sein Buch „Courage zeigen. Warum ein Leben mit Haltung gut tut.“ im Gütersloher Verlagshaus und 2024 wurde sein Buch „Meine Stimme. Zwischen Haltung und Unterhaltung.” im Ventil Verlag veröffentlicht.

Foto: Enrico Meyer

Tobias Prüwer studierte Philosophie und Geschichte, ist freier Autor und Theaterredakteur beim Leipziger Stadtmagazin Kreuzer. Buchveröffentlichungen: „Fürs Leben gezeichnet. Body-Modification und Körperdiskurse“ (Parodos), „Das Wörterbuch des besorgten Bürgers“ (als Mitverfasser, Ventil), „Welt aus Mauern“ (Wagenbach), „Kritik der Mitte“ (Parodos) u. a.

Ulrike Nimz, 1983 in Rostock geboren, hat Germanistik, Soziologie und Journalistik studiert. Fünf Jahre lang arbeitete sie als Reporterin bei der Freien Presse in Chemnitz. Seit 2015 schreibt sie für die Süddeutsche Zeitung, zunächst im innenpolitischen Ressort in München. Von 2018 bis 2022 war sie Korrespondentin für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Leipzig. Seit 2023 hat sie von Hamburg aus den Norden im Blick. Liebt Kartoffelchips, Horrorfilme und das Funkloch am Strand von Torfbrücke.

Uwe Schwabe, 1962 geboren, ab 1984 in der Leipziger Opposition aktiv, 1989 Mitbegründer und Regionalsprecher Neues Forum, heute Vorstandsvorsitzender Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V. und Mitarbeiter im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.

Vic Vais, *1988. Leipzig. Wendekind. All Grl Band 2002-2010. Erziehungswissenschaften. Lost in Translation zwischen Praxis und Theorie. Feministin. Mutter. Gegen-Windmühlen-Kämpferin.